Das „übliche“ Gepäck

-15°C werden erwartet, ich mittendrin. Und heute Abend gehts los: Für einen Kunden werde ich die nächsten zwei Tage im Engadin verbringen und Bilder für den nächsten Winterkatalog und Plakate schiessen. Schneeschuhlaufen, Skitouren und Freeriden sind die Themen. Die Models werden selbstverständlich mit der Mode der nächsten Saison ausgerüstet sein – eine super Gelegenheit also, die Zukunft der Funktionsbekleidung anzuschauen. Bei mir liegt der Schwerpunkt natürlich nicht nur bei der Bekleidung, sondern auch bei der technischen Ausrüstung:

Neben der eigentlichen Fotoausrüstung (Kamera, Objektive, Stativ, Blitze, Blitzauslöser, Reflektor etc.) brauche ich natürlich auch alpin-technisches Material. Natürlich Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde, aber auch Handwärmer (für die Akkus) und Sonnenbrille. Skistöcke z.B. erhalten eine Doppelfunktion. So werden sie neben ihrem eigentlichen Einsatz auch als Stativ genutzt. Dies ist relativ einfach: Stock umgekehrt in den Schnee stecken, ein Blitzadapter an der Stockspitze befestigen, Blitz drauf, fertig ist das improvisierte Lampenstativ.

Je nach Einsatz bin ich auf Schneeschuhen oder Skiern unterwegs. Falls nötig sind die Steigeisen dabei, ebenso Klettergurt, Eisschrauben und Seil. Mal schauen, was alles gebraucht wird. Dazu erzähle ich nächste Woche mehr, am Donnerstag folgt ein Blog über das heutige Shooting: Die Profitänzerin Evelyn war heute hier und wir haben Blitz- und Dauerlicht gemischt – die Resultate sind sehr interessant.

Bächli

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