Die Mischung machts aus…

Diese Woche hatte ich das Vergnügen, die Profitänzerin Evelyn fotografieren zu dürfen. Diese Chance wollte ich nutzen, um Dauer- und Blitzlicht zu mischen. So kann man Bewegungen einfrieren und gleichzeitig ausgewählte Teile des Bildes verwischen lassen.

Die Bildidee war relativ simpel: Zwei Blitze (einer von oben, der zweite von der Seite) sollten Evelyns Sprünge und Bewegungen einfrieren, während das Tuch von zwei LED-Lampen beleuchtet wurde. Mit Waben vor den Softboxen konnte ich das Blitzlicht dort wirken lassen, wo ich es wollte und so verhindern, dass der Stoff zu viel vom Blitzlicht abbekam. Die Belichtungszeit lag bei 1/10 Sekunde.

Da der Blitz eine sehr kurze Abbrenndauer hat (weniger als 1/1000 Sekunde), „gefriert“ er Bewegungen mehr oder weniger ein. Das Dauerlicht leuchtet (wie der Name schon sagt) dauernd und ermöglicht es der Kamera so, das wehende Tuch einzufangen. Elif von whitesicht anerbot sich netterweise als Assistentin und liess das Tuch jeweils fallen. Ein Ventilator von unten brachte es zum Wehen.

Es hat einige schöne Bilder gegeben, allerdings waren die Studioblitze etwas zu langsam. Beim nächsten Mal werde ich die kleinen Handblitze nehmen, da die eine ca. 10-20 Mal kürzere Abbrenndauer haben. Weitere Bilder werden folgen – ebenso wie News zum Schneesportshooting diese Woche.

 

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