Einfachstes Portraitlicht

Zwar machen komplexe Licht-Setups im Fotostudio Spass, aber von Zeit zu Zeit ist es auch spannend und lehrreich, nur mit einer Lichtquelle zu arbeiten. Vor kurzem habe ich einige solcher Shootings durchgeführt. Model gestanden hat mir unter anderem Carina, der ich sehr dankbar bin für ihre Geduld.

Für dieses Shooting arbeitete ich ausschliesslich mit der 1,5m grossen Octabox von Broncolor. Als Blitz setzte ich den Move ein. Ich hatte bereits früher über meine Umstellung der Blitzausrüstung geschrieben. Dabei setzte ich ausschliesslich auf akkubetriebene Blitze, um diese sowohl im Studio wie auch on Location benutzen zu können. Der Move besteht aus zwei Teilen: der Lampe und dem Generator. So wird das Stativ oder hier in meinem Fall der „Galgen“ nicht unnötig belastet.

Die Blitzstärke kann über 9 Blendenstufen geregelt werden, was es erlaubt, nicht nur mit stark geschlossener, sondern eben auch mit sehr offener Blende und damit wenig Tiefenschärfe zu arbeiten. Wie immer fotografierte ich direkt auf den Laptop, um die Bilder sofort gross anschauen zu können. Dort konnte ich nach ein paar Fotos auch ein Bild entwickeln und dann als Vorlage für den nächsten Fotos nehmen. Ich benutzte die Filmsimulation „Acros mit grünem Filter“ von Fuji, passte die Gradationskurve etwas an und konnte dann nur noch drauf halten.

Carina sass hinter einer grossen Styroporplatte, die als Tisch diente. Die Softbox war direkt über ihr und dank deren Grösse konnte Carina sich relativ frei bewegen – so gut das hinter der Platte denn möglich war.

Ein simples Setup also, das in meinen Augen aber zu sehr guten Ergebnissen führte:

 

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