Ferienfotos Teil 2

Vor den Ferien habe ich mir an dieser Stelle einige Gedanken zum Thema Ferienfotos gemacht. Mittlerweile sind die Ferien bereits wieder Geschichte (zumindest meine). Gerne zeige ich hier ein paar Fotos und greife einige der Gedanken vom letzten Eintrag noch einmal auf:

Ein Thema war die Perspektive. Meine Freundin ging an einem Vormittag kiten und ich wollte die Chance nutzen, einige Bilder zu machen. Zuerst machte ich das vom Strand aus, ging dann einige Schritte ins Meer, um etwas näher an der Sache zu sein. Einer der Instruktoren fragte mich dann, ob ich nicht vom Boot aus fotografieren wolle. So hatte ich die Möglichkeit, meine Fotos von einer anderen Perspektive aus zu schiessen:

Auswahl_Mauritius_135 Auswahl_Mauritius_150

Für schöne Fotos muss man auch mal zu unkonventionellen Zeiten und nicht angenehmem Wetter zur Stelle sein. Für eine Serie von Sonnenaufgangsbildern stieg ich um 6 Uhr aus dem Bett – 40 Minuten bevor die Sonne am Horizont erschien. So hatte ich Zeit, mir einen passenden Platz für die Fotos zu suchen. Wichtig war mir, dass der Vordergrund nicht ausschliesslich aus Meer bestand, sondern auch sonst noch etwas „lief“. Ich suchte mir also die Krümung der Bucht aus, wo sich das Wasser schön bewegte. Die Boote in der Bucht helfen neben den Wolken, die Tiefenwirkung zu betonen.

Auswahl_Mauritius_174

Wie gesagt müssen Fotos immer zu ferien-atypischen Zeiten entstehen, manchmal hilft auch schlechtes Wetter. Nach dem Fotografieren waren wir beide durchnässt, aber in meinen Augen hat es sich gelohnt:

Masterfile_Mauritius_3

Dieses Bild hat vor der Bearbeitung übrigens so ausgesehen:

Auswahl_Mauritius_27

Ich habe mir hier erlaubt, den Unrat zu retuschieren. Somit habe ich zwar die Landschaft verändert und zeige nicht mehr die Realität, aber im strömenden Regen den Abfall anderer zu beseitigen war mir ehrlich gesagt zu doof.

Das letzte Bild, das ich hier zeige, habe ich aus zwei Bildern zusammengesetzt. Beim einen Bild war mir der Himmel zu hell. Darum nahm ich eine etwas dünklere Version davon. Leider hatte vor diesem Bild den Schirm etwas ungeschickt gehalten. So fielen Regentropfen auf den Filter. Diese machte ich in Photoshop weg und konnte so den dunkleren Himmel problemlos nutzen. Dies ist nur möglich, wenn die Kamera auf einem stabilen Stativ steht und zwischen den Aufnahmen nicht bewegt wird.

Dank Lee’s „Big Stopper“ konnte ich die Regenbilder 30 Sekunden lang belichten. Dadurch wird das Meer sehr weich dargestellt. Zusammen mit dem wolkenverhangenen Himmel und durch die Schwarz-Weiss-Umwandlung wirken die Bilder so beinahe schon mystisch. Es ist also auch schön, wenn es mal nicht schön ist.

Masterfile_Mauritius_1-2

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