Fotografierende Zwillinge

In einem der letzten Beiträge habe ich erwähnt, dass ich zwei bekannte Schaffhauser Fotografieren portraitieren wollte. Vor einer Woche waren die beiden Zwillinge nun bei mir im Studio. Beide fotografieren seit rund 60 Jahren und haben entsprechend viel Erfahrung. Dies war natürlich auch für mich eine spezielle Ausgangslage, schliesslich wollte ich mir ja keine Blösse geben.

Wie ebenfalls bereits erwähnt, wollte ich die Fotos schwarz weiss und dunkel halten. Ich wählte also einen schwarzen Papierhintergrund und stellte meine Kartonwände mit der schwarzen Seite zu meinen Portraitierten auf. Ich nutzte den Move zusammen mit dem Para 88. Dieser Lichtformer überzeugt mich immer mehr. Bei den Einzelportraits fokussierte ich ihn, damit das Licht etwas härter und vor allem zentralisierter wurde. Bei den Doppelportraits defokussierte ich ihn (die Lampe kann im Lichtformer hin- und hergeschoben werden), um genug Licht für beide zu haben.

In relativ kurzer Zeit waren wir mit den Fotos, auf denen sie keine Kamera in der Hand hatten, fertig. Dann kamen die alten Kameras der beiden Fotografen ebenfalls zum Einsatz (s. unten). Auch diese Fotos hatten wir relativ schnell im Kasten. Wir wählten die Bilder direkt am Laptop aus und ich entwickelte sie im Anschluss. Im Photoshop dunkelte ich nur noch den Hintergrund nach, wo der Karton etwas zu hell wurde und „kitzelte“ die Gesichter sowie die Kameras etwas „heraus“. Mittlerweile sind zwei der vier Kartonwände mit Velours versehen, die das Licht regelrecht „schlucken“ und pechschwarz bleiben.

Nun bin ich gespannt, was die beiden zu den auf Hahnemühle gedruckten Versionen der Portraits meint. Zuerst steht in den nächsten Tagen aber das Bächli Shooting auf dem Schilthorn auf dem Programm. Das Wetter sollte stimmen, es kann also definitiv losgehen!

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