Fotografische Entdeckungsreise – spannender Fotokurs

Am vergangenen Samstag habe ich fünf interessierten Damen in einem vierstündigen Fotokurs Tips zur Fotografie geben dürfen. Das Wetter spielte mit: Von Regen über Sonnenschein und dampfende Teerbeläge erlebtem wir alles. Perfekt also, um verschiedene fotografische Felder zu beackern. Zu Beginn widmeten wir uns aber den Ausrüstungen, schliesslich sollten am Ende des Nachmittages die Teilnehmerinnen ja mit ihren Kameras und Objektiven besser fotografieren können.

Bereits im Vorfeld hatten mir die Damen mitgeteilt, was sie gerne lernen möchten. Dabei stellte sich heraus, dass Landschaften und Portraits hoch oben auf der Liste standen. Um draussen dann diese Wünsche zu erfüllen, galt es erst einmal, die Voraussetzungen zu schaffen. Wir widmeten uns also während einer guten Stunde den Kameras und Objektiven, die alle bei hatten. Wir stellten die Kameras optimal ein und schauten uns die Eigenschaften der vorhandenen Objektive an. Selbstverständlich kamen auch ISO, Blende und Verschlusszeit zur Sprache – schliesslich ist das ja die Basis der Fotografie. Alle erhielten zusätzlich schriftliche Kursunterlagen, um sich alles in Ruhe noch einmal anschauen zu können.

Draussen versuchten wir uns zuerst an einem Bach: Wie schafft man es, dass Wasser so schön fliesst? Basierend auf der Theorie setzten wir dies in der Gruppe um. Wir flüchteten dann vor dem starken Regen unter ein Dach und widmeten uns Portraits und fotografierten im Gegenlicht, im Streiflicht, „verfolgten“ Autos und Skateboarders und schauten uns an, was passiert, wenn man Portraits mit Weitwinkel von sehr nahe aufnimmt.

Den Nachmittag rundeten wir schlussendlich wieder im Studio ab: Wir luden die Bilder auf die mitgebrachten Laptops und lernten Lightroom kennen. Dabei ging es um die Organisation der Fotos und anschliessend auch um die Möglichkeiten, die Lightroom bei der Entwicklung der Fotos bietet. Nach rund vier Stunden waren die Köpfe voll. Der Nachmittag war intensiv aber auch lustig. Die folgenden Fotos sind von Irène Tschümperlin, herzlichen Dank dafür.

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Auf dem Weg zum Bach.

Bewegungsfotos: Schön mitziehen und abdrücken. Bei genügend langer Verschlusszeit verschwimmt der Rest der „Welt“.

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Nicht die Hand Gottes und auch sonst kein Promi. Dieses Mal stand ich (viel zu oft) vor der Kamera…

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Portraits im Gegenlicht: Wie schaffe ich es, dass das Gesicht nicht nur als Silhouette erscheint?

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