Fremdes Licht

Neulich durfte ich für die Kleine Bühne Schaffhausen die Hauptprobe fürs Stück „Arsen und Spitzenhäubchen“ fotografieren. Zu einem guten Theaterstück gehört natürlich auch das passende Licht. Anders als im Studio hatte ich darauf keinen Einfluss und musste „nehmen, was kam“. Dafür konnte ich mich auf Perspektive und Timing konzentrieren.

Sowohl die 5D Mark III wie auch die X-T1 liefern auch bei 3200 ISO (je nachdem bis 6400) noch super Daten. Diese hohen ISO-Werte waren nötig, um trotz Blende 2.8 noch einigermassen schnelle Verschlusszeiten hinzubekommen. Dennoch hatte ich die 5D immer auf dem Stativ – nicht nur wegen der Verwacklern sondern auch, um nicht zu schnell zu ermüden.

Dank dem Passepartout konnte ich mich frei im Stadttheater bewegen und die DarstellerInnen von oben, unten und der Seite fotografieren. Ich versuchte also, mich so leise wie möglich zu bewegen. Zusätzlich half es, dass ich die 5D im „Leise-Modus“ benutzen kann. Bei diesem Modus ist das Auslösegeräusch (Spiegel) praktisch nicht zu hören, die X-T1 ist von Hause aus sehr leise.

Wie immer gehört natürlich auch ein bisschen Glück zum Job: Ich stand unterhalb der Bühne und versuchte, die Szenen mit dem Weitwinkel aufzunehmen. Ich kannte die Handlung nicht, sah aber, dass der Polizist eine Flasche in der Hand hatte und von hinten auf den Bösewicht zuging. Der Schlag kam dann eher überraschend. Noch überraschter war ich, als ich das Bild dann sah: Die Scherben noch in der Luft, die Flasche zerschlagen und das Ganze bei gut 3200 ISO auch noch einigermassen scharf.

Fremdgesteuertes Arbeiten (Licht und Szenen) kann eine Herausforderung sein, die Spass macht. Ich freue mich aufs nächste Mal!

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