(Herbst-) Landschaften

Wenn man die vier Jahreszeiten auf einen Tag ummünzt, dann entspricht der Herbst dem Abend. Und wie am Abend ist auch im Herbst die Stimmung einmalig für Landschaftsbildern. Sei dies nun auf einem kleinen Spaziergang oder einer längeren Wanderung.

Ich war in letzter Zeit einige Male unterwegs, die Kamera im Anschlag. Wenn man bei der Aufnahme schon bedenkt, wie das Bild schlussendlich entwickelt werden soll, kann man sehr gezielt fotografieren: Soll es schwarz-weiss werden oder werde ich aus einer Belichtungsreihe ein sogenanntes HDR-Bild machen? Dazu einige Gedanken:

Bei einem HDR-Bild (High Definition Range) nimmt man mehrer Bilder vom gleichen Sujet auf und belichtet sie unterschiedlich (mit der Verschlusszeit, nicht mit der Blende…). Oft sind es drei Bilder: Das erste Bild wird so belichtet, dass die hellsten Töne noch gut gezeichnet und die Schatten dafür schwarz sind. Das zweite Bild ist für die Mitteltöne und das letzte Bild zeigt, was in den dunklen Partien des Bildes ist. Dafür sind die hellsten Stellen völlig überbelichtet.

Mit einer geeigneten Software kann man dann die Bilder automatisch zusammenfügen. Ich benutze die NIK-Software, wähle eine Voreinstellung aus und justiere sie dann noch nach meinem Gusto. Übrigens funktioniert das auch einigermassen bei bewegten Motiven wie Wanderern (s. das zweite Bild in der Galerie Landschaften). Wichtig ist, dass man in seiner Software das „Ghosting“ kontrollieren kann. Dabei wird das Hauptbild bestimmt. Auf den restlichen Bildern werden Gegenstände, die nicht gleich sind, automatisch entfernt. Das funktioniert oftmals ziemlich gut, manchmal gar nicht. 🙂

Viel Spass beim Ausprobieren!

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