Herbstfotografie

Bereits in meinen Gedanken zu Urlaubsfotos habe ich davon gesprochen, dass schlechtes Wetter oft auch zu dramatischen Aufnahmen führen kann und nicht zwingend ein Grund ist, die Kamera oder gleich sicher selber zu Hause zu lassen.

Letzte Woche war ich mit Markus auf der dritten und vierten Etappe des Vierquellenweges rund ums Gotthardmassiv unterwegs. Wir starteten in Nebel und Wolken und kämpften beim Zeltaufbau mit dem Wind. Von Westen her trieben die Wolken ins Tal (s. erstes Bild).

Vor allem am zweiten Tag brauchte es dann enorm viel Überwindung, Nebel und Regen zu widerstehen und trotz nassen Schuhen und Hosen zum zweiten Mal das Zelt auf über 2400 Metern über Meer aufzustellen.

Zum Glück regnete es beim Campbau nicht mehr. Die Sicht betrug aber nur gute 20-40 Meter, wir fühlten uns entsprechend isoliert in dieser Welt aus Geröll. Um 19 Uhr lagen wir im Schlafsack, irgendwann in der Nacht klarte es auf. Zwar sahen wir das nicht, spürten es aber, da die Temperaturen empfindlich fielen.

Die tiefen Temperaturen sahen wir dann auch beim Aufstehen: Die nassen Hosen waren steif gefroren, ebenso die Schuhe. Die aufgehende Sonne, das Panorama, der Raureif sowie die gefrorenen Tümpel entschädigten dann aber für den unangenehmen Tagesbeginn. Und spätestens im Gartenrestaurant im Tal mit Blick auf die Berge war der Unbill der vergangenen Tage vergessen.

Also, durchbeissen, etwas Gutes wird schon dabei entstehen!

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