Lichtsuche für Portraits mit den Kanti-Girls

Wie im letzten Beitrag erwähnt, stellte Sarah Keller sich mir letzte Woche zu Verfügung, um mögliche Portrait-Szenarios für die Kanti-Girls zu testen. Eine meiner ersten Ideen war es, die Nebelmaschine einzusetzen. Dies sieht zwar cool aus, würde am Shootingtag aber eher zu Problemen führen: Der Rauch ist nie gleich und verursacht relativ viel Aufwand in der Bildbearbeitung. Zudem ist mit der Zeit das gesamte Studio „vernebelt“ und die regulären Portraits könnten dann darunter leiden.

Dies hatte ich bereits vor dem Shooting mit Sarah getestet und überlegte mir dementsprechend ein anderes Setup. Beim Bild mit weissem Hintergrund setzten wir einen Ventilator ein, der direkt unter Sarah stand. Als Hauptlicht benutzte ich den Beautydish und als Aufheller von unten eine Octabox. So können wir vom eigentlichen Portrait nur mit dem Zusatz des Ventilators ein weiteres Beautybild aufnehmen.

Bei den dunklen Fotos setzte ich auf hartes Licht: ein grosser Elinchrom-Reflektor als Hauptlicht (die Blende musste ich für meine Verhältnisse ziemlich stark schliessen), mit der Octabox hellte ich auf. Ein Striplight von hinten hellte die Haare auf und ein roter Lee-Gel auf dem Reflektor sorgt für die Farbe auf dem schwarzen Hintergrund.

Das letzte Bild war dann noch eine „Zugabe“, die ich hier aber trotzdem noch zeigen möchte.

 

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