Mach mal schnell…

Es muss ja nicht immer alles kompliziert und aufwändig sein. Gestern hat mich mein Geschäfts-Nachbar Sandro Muhl angefragt, ob ich von ihm „schnell“ ein Bild machen könne. Er brauche eines für einen Zeitungsbericht. Er hatte an einem Radrennen in Ruanda teilgenommen und wurde darüber interviewt. Wichtig war ihm, dass es wie gesagt schnell gemacht sei und dass man darauf die zwei wohl zeitintensivsten Komponenten seines Lebens erkenne: Seine Arbeit als selbständiger Elektroberater sowie seine Leidenschaft Radrennen.

Am Tag zuvor hatte ich mein neues 23mm Objektiv von Fuji erhalten. Ich schnappte mir also die X-T1. Die ISO setzte ich auf 500 und und die Blende auf f2.5 (das 23mm-Objektiv hat eine Offenblende von f1.4). Die Verschlusszeit lag so bei 1/50 Sekunde. Dann zwängte ich mich so gut es ging gegen den grossen Plotter und löste ein paar mal aus. Automatischer Weissabgleich, keine Blitze, keine Aufheller. „Nur“ eine Kamera.

In Lightroom machte ich dann die Entwicklung:

  • Tiefen heben, Lichter „senken“
  • Weissabgleich etwas kühler machen
  • Klarheitsfilter rein, um das Bild etwas „rauer“ zu machen
  • Dynamik etwas höher, Sättigung verringern, Weiss-Beschneidung
  • Augen mit dem Pinsel aufhängen
  • Das Bild passend zuschneiden

Innerhalb von ein paar Minuten hatte er sein Bild per E-Mail und konnte es rechtzeitig an die Zeitung schicken. Wie gesagt: es kann auch mal schnell gehen. Unten links das Bild, wie es aus der Kamera kam, rechts das fertig entwickelte Bild.

 

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