Neuer Autofokus der X-T1

Wie am Montag geschrieben hatte ich diese Woche die Möglichkeit, die neuen Autofokusmöglichkeiten der Fuji X-T1 zu testen. Zusammen mit Ralf war ich zuerst im Freibad der KSS unterwegs bevor wir uns dann auf den Kunstrasen der Spielvereinigung Schaffhausen begaben. Herzlichen Dank an dieser Stelle and Ueli Jäger von der KSS, der uns Tür und Tor geöffnet hat und an Christian Preisig von der „Spielvi“.

Mit diesem Shooting, oder eigentlich diesen zwei Shootings, verfolgte ich zwei Ziele: Einerseits wollte ich wie bereits erwähnt die neuen Möglichkeiten des Autofokus testen, andererseits wollte ich mit Blitzlicht „spielen“. Mir schwebten Portraits vor, die mit relativ offener Blende (f2.0/f2.8) am hellen Tag gemacht werden. Da es meines Wissens mit der Fuji noch nicht möglich ist, weder mit „Hypersync“ noch mit „Highspeed-Sync“ zu fotografieren, griff ich auf ND-Filter zurück. Beide Tests vergrösserten meinen Erfahrungsschatz – und wie ich finde auch mein Portfolio. Doch bevor ich dann die fertigen Bilder zeige, widme ich mich heute erst mal dem Autofokus.

Im Schwimmbad hatte Ralf den „einfachen“ Auftrag, von mir weg und auf mich zu zu schwimmen. Dies in verschiedenen Stilen. Am dynamischsten sieht sicherlich der Delfin-Stil aus. Ich war sehr tief über dem Wasser und fokussierte auf Ralf, der rund 25 Meter von mir entfernt war. Er legte los und ich arbeitete mit dem Zonenfokus, der in einer bestimmten Zone dem Objekt folgt.

Obwohl es für keinen Autofokus einfach ist, auf einen auf sich zukommenden Punkt im Wasser zu fokussieren, hat es doch wider Erwarten gut geklappt. Jedes Mal wenn Ralf abtauchte, dachte ich, dass das nächste Bild nicht scharf sein könne. Und doch klappte es meistens. Von Zeit zu Zeit war mal eine Welle vor Ralf scharf, aber im Grossen und Ganzen hat sich das System bewährt. Klar, beim Schwimmen sind die Geschwindigkeiten geringer als beispielsweise bei einem Radfahrer, dafür wird die Aufgabe durch Wellen, Leinen und andere Schwimmer etwas erschwert.

Für mein Verständnis hat sich der Autofokus bewährt, ich werde ihn in den nächsten Tagen weiter testen. Der Canon-Autofokus ist zwar noch etwas ausgeklügelter, vor allem mit den Feinjustierungen, die mit der 1D X und der 5D Mark III zum ersten Mal möglich wurden, aber für Gelegenheits-SportfotografInnen scheint mir die X-T1 nun eine noch hochwertigere Alternative als bisher zu sein. Sie ist sicherlich noch nicht auf dem Niveau eines „Sportboliden“, bringt jetzt aber deutlich verbesserte Karten an den Tisch. Und das alles via Firmware-Update. Man darf also gespannt sein, was sich Fuji in Zukunft noch einfallen lässt.

Hier zeige ich noch einige Bilder, beide Serien sind unbearbeitet und kamen so aus der Kamera. Ich habe keine schlechten Bilder ausgelassen.

unbenannt_31 unbenannt_32 unbenannt_33 3 Bilder – 1 Serie
unbenannt_49 unbenannt_50 unbenannt_51 unbenannt_52
unbenannt_53 unbenannt_54 unbenannt_55  7 Bilder – 1 Serie

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