Portraitsession im Regen

Vor einigen Tagen hatte ich eine Spielerin vom VC Kanti zu einer Portraitsession im Studio. Bereits im Vorfeld hatten wir abgeklärt, was wir fotografieren wollten.

Bei einigen Bildern wollte ich wieder einmal mit Wasser „spielen“. Meine Idee war es, im Studio ein Set aufzubauen, das wie ein Zimmer daherkam und es draussen regnen zu lassen. Dazu baute ich als Hintergrund eine Wand auf, die in der Mitte eine runde Öffnung hat. Hinter der Wand platzierte ich einen Blitz, der mit einem Filter (Full CTO) versehen war. Der Weissabgleich der Kamera war auf Tageslicht eingestellt. Somit wirkte der Blitz mit dem CTO-Filter wie eine Glühbirne (warmes Licht).

Ekaterina stand ca. 2 Meter vor dieser Wand. Sie wurde von einem seitlichen Blitz beleuchtet. Dieser steckte im Litemotiv von Elinchrom. Diese Softbox ist recht gross und erzeugt ein weiches Licht, das wie Tageslicht wirkt. Wie gesagt war der Weissabgleich auf dieses Licht justiert.

Zwischen Ekaterina und Blitz baute ich ein Plexiglas auf. Dieses hatte ich mit Autowachs präpariert und besprühte es mit Wasser. Die Scheibe sollte so verregnet wie möglich aussehen. Ich erhoffte mir so, dass die Tropfen ein feines Muster auf ihrem Gesicht erzeugen würden. Dies klappte leider nicht, die Portraits wurden dennoch schön.

Zum Schluss fotografierte ich dann durch die Scheibe und holte den Kontrast in Lightroom zurück. Wichtig dabei war es, auf die Augen und nicht auf die Tropfen zu fokussieren. Manueller Fokus war also gefragt. Mit der Fuji X-T1 ist das kein Problem, da die scharfen Bereiche auf verschiedene Arten hervorgehoben werden können.

Anschliessend wechselten wir in den High Keybereich. Zuerst verwendeten wir ein Ringlicht (Bilder 4 und 5), anschliessend einen Beautydish mit drei Reflektoren (Bild 6). Der Aufwand hat sich gelohnt, wie mir scheint.

Hier  einige der Resultate:

Masterfile_Ekaterina_Ripnaya_1 Masterfile_Ekaterina_Ripnaya_3 Masterfile_Ekaterina_Ripnaya_8
 Masterfile_Ekaterina_Ripnaya_4  Masterfile_Ekaterina_Ripnaya_5

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