Unterwegs im Namen des Films

Diese Woche habe ich die Fotokamera wieder einmal ein bisschen anders benutzen können: Ein Kunde von mir brauchte ein Video, in welchem er seine Geräte vorstellen kann. Dieser Film soll dann an einer Delegiertenversammlung laufen und den Anwesenden aufzeigen, wie sie die Maschinen einsetzen können.

Zum ersten Mal verwendete ich die Fuji X-T1 als Videokamera. Obwohl die Bilder gut sind, kommt sie vom Bedienkomfort in meinen Augen noch nicht an die 5D Mark III heran, die ich bis anhin verwendet habe. Bei der Canon kann ich bequem während der Aufnahme nachfokussieren, ebenfalls reagiert die Kamera schneller auf Knopfdruck. Bei der Fuji war ich nie ganz sicher, ob sie nachfokussiert oder nicht. Besser war dafür das sogenannte Fokuspeaking, das einem ja anzeigt, was im Fokusbereich liegt.

Eine Szene drehten wir in einem Keller. Dabei setzte ich zwei Elinchrom ELB 400 als Leuchten ein: Ich stellte das Einstelllicht auf eine Minute ein und klebte auf jeden Blitzkopf eine CTO-Folio. So hatte ich dieselbe Lichttemperatur wie von der Glühbirne und konnte problemlos filmen. Dies auch dank der Möglichkeit, die ISO ohne sichtbaren Qualitätsverlust etwas höher einzustellen.

In der letzten Szene simulierten wir einen Brand in einem Silo einer Schnitzelheizung. Für den „Special-Effect“ setzten wir eine Nebelmaschine ein. Der Besitzer hatte mit einem Besenstil einen Durchgang durch die Schnitzel gebohrt. Somit hatten wir den perfekten Weg für den Nebel durch die Schnitzel, ohne dass die Nebelmaschine zu sehen war.

Die Bilder sind im Kasten und der Rohschnitt ist fertig – Zeit also, eine erste Meinung vom Kunden einzuholen.

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Der „Brand“: Mit einer Nebelmaschine simulierten wir einen Brand im Silo einer Schnitzelheizung.

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Eine Nebelmaschine bliess den Rauch durch einen Tunnel, auf unserer Seite kam er als Rauch wieder zum Vorschein.

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