Wintercamping

Fotografieren im Winter ist vieles: schön, anstrengend, kalt, ermüdend, belohnend usw. Letzte Woche kamen bei einem kleinen Campingausflug viele Adjektive zusammen:

Ich wollte den Schnee in der Region nutzen und ein Bild von einem beleuchteten Zelt unter dem Sternenhimmel schiessen. Meine Frau hatte die angenehmere Aufgabe, das Zelt zu beleuchten, während ich durch Schnee und Wind stapfte und die Bilder schiessen wollte.

Nachdem wir einen schönen Lagerplatz gefunden und das Zelt aufgestellt hatten, ging es ziemlich schnell. Einerseits ist es ja sehr früh dunkel genug, andererseits war es aber auch einfach zu kalt, um lange draussen zu sein. Wir hatten die wohl kälteste Nacht für unsere kleine Expedition erwischt…

Die Ersatzakkus behielt ich immer schön am Körper, während der Nacht im Schlafsack. Die Kamera verstaute ich während der Nacht in der Kameratasche und nahm diese mit ins Innenzelt. Als ich am Morgen die Kamera anstellte, war der Akku immer noch gleich stark, und das, obwohl die Temperatur im Zelt unter dem Gefrierpunkt lag (bei -4°C hatte ich aufgehört zu messen).

Das schöne an diesen kleinen Ausflügen ist, dass man relativ schnell wieder zurück in die Zivilisation gelangt und dann im Warmen frühstücken kann. Doch mit der richtigen Ausrüstung hält man es relativ lange draussen aus und auch die Kameraausrüstung zeigte keinerlei Schwächen bei den sehr tiefen Temperaturen. Und die Fotos erwärmen dann wieder das Gemüt.

Abendstimmung auf dem Randen.

Der Mond zeigt sich schon früh und erhellt die Nacht dank dem Schnee noch mehr als sonst.

20 Sekund reichen, um das Zelt und die Sterne leuchten zu sehen – die ISO hochschrauben nicht vergessen!

Morgenstimmung: Auch nach einer frostigen Nacht im Zelt machen Akku und Kamera nicht schlapp.

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