Winterlicher Rheinfall

Momentan führt der Rheinfall sehr wenig Wasser. So werden Details sichtbar, die sonst unter den Wassermassen verborgen bleiben. Die Kälte der letzten Tage hat zudem noch Stellen des Rheinfalls in Eis erstarren lassen und ihm zusätzliche Einmaligkeit verliehen.

Ich wollte so viele kalte Tage wie möglich verstreichen lassen, bevor ich mich zum „Tête-à-tête“ mit dem Wasserfall verabreden wollte. Am vergangenen Samstag war es dann soweit: Ich machte mich frühmorgens auf, den vorläufig letzten richtig kalten Tag zu nutzen und einige Bilder am Wasserfall zu schiessen. Mein Poker wurde noch belohnt. Anstelle des dichten Nebels schaute die Sonne hinter einem Gemisch aus Nebel und Wolken hervor und beleuchtete die Wassermassen von meiner Perspektive aus von hinten. Die Wolken und der Wind sorgten für rasch wechselndes Licht: Einmal ganz flau, dann wieder kontrastreich.

Ich fotografierte mit Weitwinkel, nahm aber auch das Tele zur Hand, um Details des Rheinfalles zu betonen.

   

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