Zeitraffer

Zeitraffer sind eindrücklich und daher auch ziemlich populär. Wie der Name schon sagt, wird eine gewisse Zeitspanne „zusammengerafft“ und verkürzt wiedergegeben. Das Vorgehen ist dabei ziemlich unterschiedlich. Ich habe mich auf unserer Expedition zum Denali ein bisschen damit befasst, ohne gross eine Ahnung zu haben:

Die Kamera platzierte ich auf dem Stativ (das ist richtig) und programmierte meinen kabelbetriebenen Fernauslöser (das ist auch richtig). Dabei wählte ich einen Intervall, resp. den Zeitabstand zwischen den einzelnen Bildern. Dabei hängt die Intervalllänge vom Sujet ab. So wird man kaum alle 5 Sekunden ein Bild machen, wenn man den Gletscherschwund über die Jahre hinweg dokumentieren möchte, da sich der Gletscher innerhalb von 5 Sekunden nicht merklich ändert. Dafür wird man eine Strassenkreuzung in wesentlich kürzeren Abständen fotografieren, um die Dynamik zu sehen. Da es auf dem Gletscher sehr hell war und ich keinen ND-Filter dabei hatte (Fehler), schloss ich die Blende (Fehler, je offener, desto ruhiger die Übergänge) und hatte eine sehr kurze Verschlusszeit (Fehler, lieber langsamer, dann werden die Bilder leicht unscharf, doch das gibt ebenfalls weichere Übergänge).

So weit, so gut. Als die Bilder dann auf dem Computer waren, ging es darum, den Zeitraffer zu erstellen. Bis anhin benutzte ich eine ganz einfache Software. Da diese Zeitraffer aber auch TV-tauglich sein sollten, schaute ich mich nach einer geeigneteren Software um. Und ich fand sie in LRTimelapse 3. Diese Software arbeitet eng mit Adobe Lightroom zusammen. (Lightroom ist ein Programm zur Entwicklung von RAW-Daten und ermöglicht ebenfalls die leichte Organisation von Fotosammlungen). Mit wenigen Mausklick werden dabei die Fotos optimiert und angepasst, damit der finale Zeitrafferfilm dann möglichst sauber abläuft. Dazu finden Sie hier zwei Beispiele. Die sind zwar noch nicht perfekt, doch das liegt nicht an der Software sondern an meinem Material.

Softwareseitig bin ich jetzt also ausgerüstet, jetzt muss ich noch einiges dazulernen wenn’s ums Fotografieren von Zeitraffern (engl. Timelapse) geht. Denn da gibt es auch noch einige Tricks.

 

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