Effizientes Arbeiten

Neulich durfte ich für einen Kunden diverse Bilder für die neue Webseite erstellen. Im Vorfeld des Shootings sassen wir zusammen und klickten uns durch die neue Seite, um herauszufinden, welche Bilder wir noch benötigten. Wo möglich entschieden wir uns bereits für die Sujets, die fehlenden überlegte ich mir dann im Büro.

Den Shootingtermin setzten wir vor dem Firmen-Weihnachtsessen an: So würden alle Mitarbeitenden an einem Ort sein (der Kunde ist auf mehrere Standorte verteilt), was bei Portraits und dem Gruppenbild nützlich sein würde. Mein Ziel war es also, möglichst effizient zu arbeiten, um die Leute nicht zu lange von der Arbeit und später dem Apéro abzuhalten. Daher baute ich zwei Sets fix auf:

In den Büroräumlichkeiten wurden die Portraits erstellt. Dazu benutzte ich zwei Systemblitze: Einer mit einer Lastolite Softbox und der 2. hinter einem Lastolite Reflektor, der dann gleich als Hintergrund diente. Das Set für die Gruppenbilder baute ich im Treppenhaus auf. Zwei Quadras sollten reichen, um die rund 20 Personen auszuleuchten. Damit ich nicht allzu viele Schatten in den Gesichtern hatte, stellte ich die Blitze relativ frontal.

Bei den Bildern der Geschäftsleitung und Lernenden klammerte ich einen Quadra mittels Magic-Arm ans Geländer, während der zweite seitlich von der Kamera zu stehen kam. So hatte ich eine möglichst weisse Wand als Hintergrund (Quadra vom Geländer) und die 3-5 Personen pro Gruppe gleichmässig ausgeleuchtet.

Bis dann alle für die Portraits bereit waren, widmete ich mich den Bannerfotos für die neue Seite. Da sämtliche Bilder (ausser den Portraits) in ein extremes Querformat geschnitten würden, hatte ich vorgängig in Lightroom das entsprechende Seitenverhältnis programmiert. Die Fotos liefen wie üblich direkt auf den Laptop, wo ich sofort überprüfen konnte, wie die Bilder im gewünschten Format wirkten. Diese Art des Arbeitens ist sehr hilfreich und verhindert, dass gewisse Fotos nachgeholt werden müssen, weil sie nicht ins Format passen. So bleiben Zeitaufwand und Kosten tief.

Da die Webseite noch nicht live ist, kann ich hier auch noch keine Bilder zeigen, ausser den beiden Making-Ofs, die zeigen, wie viel Material für dieses Shooting im Einsatz war. Nicht nur fotografisch, sondern auch logistisch und zeittechnisch eine spannende Herausforderung.

RAW_Making_Of_WBI_1 RAW_Making_Of_WBI_2

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